Kontingente statt offener Liste
Lege vor dem Verkaufsstart fest, wie viele Plätze insgesamt auf die Gästeliste gehen. Verteile dieses Kontingent dann auf Gruppen: Acts, Crew, Promoter, Partner und Presse.
Jede Gruppe bekommt eine feste Zahl und eine Frist, bis wann Namen gemeldet sein müssen. Was bis zur Frist nicht vergeben ist, kannst du noch als reguläre Tickets verkaufen.
Gästeliste als eigene Ticketkategorie
Am einfachsten ist es, Gästeliste und Freikarten als eigene Ticketkategorie im selben Event zu führen. Mit Tickean legst du Early Bird, regulär, VIP und Gästeliste in einem Event an.
So bekommt jeder Gast einen QR-Code, auch ohne zu zahlen. Am Einlass scannt dein Team alle Tickets mit derselben App, ein zweiter Scan wird als bereits genutzt erkannt, und die Live-Zählung umfasst alle Gäste.
Kapazität: jeder Gast zählt
Freikarten zählen bei der Besucherzahl genauso wie verkaufte Tickets. Nach den Versammlungsstättenverordnungen der Länder ist der Ordnungsdienst unter anderem dafür verantwortlich, die maximal zulässige Besucherzahl einzuhalten.
Plane deshalb Ticketkontingente und Gästeliste gemeinsam. Wenn du 400 Plätze hast und 30 auf die Gästeliste gehen, stehen dir 370 Tickets für den Verkauf zur Verfügung.
Regeln für Plus-eins und späte Namen
Schreib klare Regeln auf und teile sie mit allen, die Plätze vergeben: Wer darf eine Begleitung mitbringen, bis wann werden Namen angenommen, bis wann gilt die Gästeliste am Abend?
Eine Uhrzeit für die Gästeliste, zum Beispiel bis zu einer bestimmten Stunde nach Einlassbeginn, entlastet die Tür zu Spitzenzeiten. Kommuniziere sie direkt mit dem QR-Ticket.
Datenschutz bei Gästelisten
Auch auf Gästelisten stehen personenbezogene Daten. Erhebe nur, was du für den Einlass brauchst, gib Listen nur an Personen weiter, die sie am Abend benötigen, und lösche sie, wenn du sie nicht mehr brauchst.
Wenn du Gästelisten-Gäste später zu Events einladen willst, brauchst du für Werbung eine Einwilligung. Hol sie aktiv ein, statt die Liste einfach in deinen Verteiler zu übernehmen.