Vorverkauf und Early-Bird-Tickets richtig planen

Preisstufen, Kontingente und Timing: so machst du früh Umsatz und schaffst echte Nachfrage.

Ein guter Vorverkauf bringt dir zwei Dinge: Planungssicherheit und Geld, bevor die großen Rechnungen für Location, Künstler und Technik fällig werden. Early-Bird-Tickets sind dabei das stärkste Werkzeug, weil sie frühes Kaufen belohnen.

Hier findest du einen bewährten Aufbau mit Preisstufen und Kontingenten, ein Rechenbeispiel und die Regeln, die du bei Preisangaben und Werbung beachten solltest.

So funktioniert's

  1. 1

    Event anlegen

    Name, Datum, Location und Ticketkategorien eintragen.

  2. 2

    Link teilen

    Verkaufslink per Instagram, WhatsApp oder auf deiner Website.

  3. 3

    Einlass scannen

    QR-Codes mit dem Handy prüfen und Gäste live zählen.

Darauf solltest du achten

Preisstufen nach Kontingent statt nach Datum

Lege zwei bis vier Stufen fest, zum Beispiel Early Bird, Vorverkauf 1, Vorverkauf 2 und Abendkasse. Jede Stufe bekommt ein festes Kontingent. Ist es verkauft, öffnet automatisch die nächste Stufe.

Der Vorteil: Knappheit entsteht durch echte Nachfrage, nicht durch einen Kalender. Ergänze trotzdem ein spätestes Enddatum für Early Bird, damit die Stufe nicht wochenlang hängen bleibt, wenn der Verkauf langsamer startet.

Timing: wann du startest

Starte den Vorverkauf, sobald Datum, Location, Kapazität und die wichtigsten Acts feststehen. Bei Clubnächten reichen oft zwei bis drei Wochen, bei Konzerten, Festivals und Silvester plane deutlich länger.

Kündige den Verkaufsstart einige Tage vorher an, damit deine Community bereit ist. Ein fester Starttermin mit Uhrzeit sorgt für einen ersten Verkaufsschub und gibt dir früh ein Signal, wie gut das Event ankommt.

Rechenbeispiel: 300 Tickets in drei Stufen

Beispielwerte: 80 Early-Bird-Tickets à 15,00 €, 150 Tickets im Vorverkauf à 19,00 € und 70 Tickets in der letzten Stufe à 23,00 €. Das ergibt 1.200,00 € + 2.850,00 € + 1.610,00 € = 5.660,00 € Ticketumsatz.

Die ersten 80 Tickets finanzieren schon Anzahlungen, etwa für Location oder DJ. Bei Tickean zahlst du als Veranstalter 0 %; die Servicegebühr zahlen Käufer zusätzlich, und sie ist im angezeigten Endpreis enthalten. Weil die Auszahlung schnell über den Zahlungsanbieter läuft, steht dir der Vorverkaufsumsatz früh zur Verfügung.

Preise ehrlich kommunizieren

Nenne in jeder Werbung den Gesamtpreis inklusive Servicegebühr (§ 3 PAngV). Wenn du schreibst „nur noch 20 Early-Bird-Tickets“, muss das stimmen; unwahre Knappheitsangaben können nach § 5 UWG irreführend sein.

Kündige jeden Preissprung vorher an, zum Beispiel mit einer Story 24 Stunden vor dem Ende einer Stufe. So belohnst du schnelle Käufer und gibst Unentschlossenen einen klaren Grund, jetzt zu kaufen.

Checkliste für deinen Vorverkauf

1. Kapazität und Ziel-Umsatz festlegen, dann Stufen und Kontingente daraus ableiten.

2. Abstand zwischen den Stufen moderat halten, damit späte Käufer nicht abspringen.

3. Verkaufsstart mit Datum und Uhrzeit vorher ankündigen.

4. Mit Tickean mehrere Ticketkategorien anlegen: Early Bird, regulär, VIP und Gästeliste in einem Event.

5. Promoter-Links verteilen, um zu sehen, welcher Kanal die frühen Tickets verkauft.

6. Restkontingent für die Abendkasse nur einplanen, wenn deine Kapazität es erlaubt.

Die echten Kosten: 0 % Gebühr für Veranstalter.

0 % Gebühr für Veranstalter: so rechnest du den Endpreis.

Preise und Gebühren ansehen →

Häufige Fragen

Wie viele Early-Bird-Tickets sollte ich anbieten?

Ein überschaubarer Teil deiner Kapazität reicht, damit die Stufe schnell ausverkauft ist und Nachfrage sichtbar wird. Entscheidend ist, dass das Kontingent wirklich begrenzt ist und du das Ende klar kommunizierst.

Darf ich mit „fast ausverkauft“ werben?

Nur wenn es stimmt. Unwahre Angaben über Verfügbarkeit können nach § 5 UWG irreführend sein. Nenne lieber konkrete, echte Zahlen oder das Ende einer Preisstufe.

Muss der Early-Bird-Preis die Servicegebühr enthalten?

Ja, in der Werbung nennst du den Gesamtpreis, den Gäste tatsächlich zahlen. Bei Tickean ist die Servicegebühr der Käufer im angezeigten Endpreis enthalten.

Wie starte ich mit Tickean?

Registriere dich kostenlos, lege dein Event an und teile den Verkaufslink. Bei Fragen hilft dir unser Team per WhatsApp.

Quellen

  1. § 3 PAngV – Pflicht zur Angabe des Gesamtpreises — Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de) (accessed 2026-10-23)
  2. § 5 UWG – Irreführende geschäftliche Handlungen — Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de) (accessed 2026-10-23)

Willst du auch Tickets verkaufen?

Wenn das Modell passt, legst du dein Event in wenigen Minuten an. 0 % für Veranstalter, schnelle Auszahlung über den Zahlungsanbieter.

Zuletzt aktualisiert: 23. Oktober 2026